Der essbare Zoo

Aufbauend auf die schon durch verschiedene Personenkreise diskutierte Idee, den Zoo nur noch mit vom Aussterben bedrohten Haustieren zu bestücken, wurde die Idee aufgegriffen und das Konzept des essbaren Zoos entwickelt. Grundlage ist, alle teuren, in der Haltung aufwendigen Tiere abzuschaffen und sich auf bedrohte, essbare Haustiere zu konzentrieren.

Unter dem Motto „Schaut dem Essen in die Augen“ sollen zukünftig viele vom Aussterben bedrohten Nutztierrassen (rote Liste) in artgerechter Tierhaltung durch Transparenz, Nachhaltigkeit und Innovation präsentiert werden.

Der essbare Zoo soll einem breiten Publikum die Diversität alter Nutztierrassen nahebringen. Dabei sollen die Zuchtgruppen so zusammen gestellt werden, dass sie den Besuchern einen repräsentativen Eindruck von der Rasse vermitteln. Maßgeblich für den Tierbesatz ist hier ein ausgewogenes Verhältnis von Tieren und der zur Verfügung stehenden Fläche. Primär geht es darum, verschiedene gefährdete Rassen der Roten Liste zu halten um eine ausreichende Attraktivität für die Besucher zu gewährleisten.

Das Konzept vom essbaren Zoo bedarf einer neuen Betrachtung von Logistik, Partnerschaft und Kooperation. Es entstehen viele Möglichkeiten und Perspektiven sowohl wirtschaftlichen Nutzen für die Wingster Landwirtschaft, Gastronomie und Hotellerie zu erzielen, als auch Entlastung beim Kostendruck im Zoogeschäft zu genieren.

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